Nach Vandalismus: Neue FrauenOrte-Tafel für die Cottbuser Stadtverordneten


Einladung

zur Wieder-Einweihung des FrauenOrts für die

Cottbuser Stadtverordneten

(Die ersten weiblichen Stadtverordneten in Cottbus, 1919)

Sieben Frauen, die für ein Foto posierend sitzen und stehen. Sie tragen Kleider im Stil der Weimarer Republik. Einige halten Zettel oder Bücher.

Unsere Führerinnen – gleichviel welcher Partei sie sich angeschlossen haben – sind sich voll bewusst, dass wir Frauen Forderungen haben, die uns über die Parteien hinweg einen.“

Dr. Charlotte Großmann, 1919

Programm

16:00 Uhr

Tafeleinweihung vor dem Stadthaus

Sitzungspause der Stadtverordnetenversammlung

16:20 Uhr

FrauenOrte-Performance der tanzkompagnie golde g. (mit Kopfhörern)

Wanderausstellung

Teile der FrauenOrte-Wanderausstellung werden vom 23.-25. September im Stadthaus Cottbus zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Adresse

FrauenOrt Cottbuser Stadtverordente
Stadthaus, Erich Kästner Platz 1, 03046 Cottbus, heutiger Tagungsort der Cottbuser Stadtverordneten

Die ersten weiblichen Stadtverordneten

Nach langem Kampf wurden im Zuge der Novemberrevolution 1918 auch Frauen zur Wahl zugelassen. Bei der Wahl zur Stadtverordneten­versammlung in Cottbus am 2. März 1919 wurden schließlich fünf Frauen unter die 45 Abgeordneten gewählt: 

Johanna Grauert (22.1.1866 – 25.11.1949, Gemeinsame bürgerliche Liste) 

Martha Peschke, geb. Nuglisch (1.9.1888 – 28.11.1958, Sozialdemokratische Liste, SPD) 

Dr. Charlotte Großmann (27.2.1882 – 12.10.1926, Gemeinsame bürgerliche Liste, DDP) 

Elsbeth Petschke, geb. Krüger (25.12.1885 – 28.3.1953, Sozialdemokratische Liste, SPD) 

Anna Utz (Daten unbekannt, Sozialdemokratische Liste, SPD) 

Zum FrauenOrt für die Cottbuser Stadtverordneten

Mehr Informationen zu den ersten weiblichen Stadtverordneten gibt es hier

Danksagung

Dieser Wieder-Einweihung ist ein Kooperationsprojekt des Frauenpolitischen Rats Land Brandenburg mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Cottbus, Aline Erdmann. Bei der tanzkompagnie golde g. bedanken wir uns für den Hinweis auf die Beschädigung und für ihre künstlerische Darbietung.

Überdies danken wir dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt für die Unterstützung des Projektes FrauenOrte im Land Brandenburg.

Illustration: Patricia Vester