IDAHOBIT: Neuer Hörspaziergang für Johanna Elberskirchen


17.5.: Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit

Am 17.5.1990 strich die Weltgesundheits-organisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel.

In Deutschland verweist das Datum zugleich auf den §175, der zwischen 1871-1994 Sexualität zwischen Männern unter Strafe stellte.

Gegen diesen Paragraphen hatte bereits die Frauen- und Homosexuellenrechtlerin Johanna Elberskirchen gekämpft, die am 17.5.1943 verstarb.


Hörspaziergang: Mit Johanna Elberskirchen durch Rüdersdorf bei Berlin

Wer war Johanna Elberskirchen? Warum wurde sie in der Schweiz steckbrieflich gesucht? Wie war es, um 1900 in einer offen lesbischen Partnerinnenschaft zu leben? Und was verschlug sie nach Rüdersdorf bei Berlin?

Der FrauenOrte-Hörspaziergang erzählt Geschichten aus dem bewegten Leben einer bemerkenswerten Rüdersdorferin, die als eine der ersten Frauen offen zu ihrem homosexuellen Begehren stand. Und deren Asche in den 1970er Jahren heimlich im Grab ihrer Lebenspartnerin Hildegard Moniac auf dem Rüdersdorfer Friedhof beigesetzt wurde…

Produktion: studio lärm


Foto: Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin

FrauenOrte

Johanna Elberskirchen

Tafel 1: Peter-Lübkes-Brücke

Tafel 2: Friedhof Rudolf-Breitscheid-Straße 86, 15562 Rüdersdorf

Alle Informationen und den Hörspaziergang zu Johanna Elberskirchen findet ihr auch auf der FrauenOrte-Seite für Johanna.